11. Mai 2013

Simone Dalbert - Papiergeflüster (eBook)

TUBUK - ISBN: eBook 978-3-95595-001-9

Übersicht: 
"Wenn Bücher erzählen könnten, was sie in einem Buchgeschäft so alles mitbekommen! Simone Dalbert plaudert mit viel Humor aus dem persönlichen Nähkästchen und erzählt von unberechenbaren Kunden, Plüsch-Bakterien, Schaufenster-Yoga und bayerischen Mathematikbüchern. Simone Dalbert, geboren 1977, wuchs im Saarland auf und studierte dort Biologie. Inzwischen lebt sie in Würzburg, wo sie eine Ausbildung zur Buchhändlerin absolvierte und noch immer in diesem Beruf arbeitet. Auf ihrem Blog papiergefluester.com und dem Twitteraccount @Buchgeflüster schreibt sie zudem privat über ihren Alltag als Buchhändlerin."







Der Kauf meines eBook-Readers hat im privaten Umfeld zu den unterschiedlichsten Kommentaren geführt. Von Wohlwollen, mit dem Hinweis ich werde dieses elektronische Buch bald nicht mehr missen wollen, bis hin zur völligen Ablehnung war alles dabei. Meine Kaufentscheidung wurde jedoch alleine aus praktischen Gründen getätigt, wie man hier nachlesen kann.
Trotzdem darf dem Kauf des ersten elektronischen Buches ein tieferer Sinn zu Grunde liegen (warum auch immer, ich habe das so für mich entschieden). Die Wahl fiel mir dann tatsächlich leicht, muss aber erklärt werden. Seit nun genau 8 Jahren bin ich Forenmitglied bei Literaturschock.de und habe dort manch regen Austausch über Bücher betrieben. Das Forum scheint dabei an der Größe meines SuBs nicht ganz unbeteiligt zu sein, dies aber nur am Rande.

Wenn ein Forenmitglied seit Jahren ein Blog mit dem Namen "Papiergeflüster" unterhält und nun ihr erstes Buch mit diesem Titel herausbringt und dies terminlich mit dem Erwerb meines eBook-Readers zusammenfällt, dann fällt die Entscheidung über den Kauf des ersten eBooks mehr als leicht.

Wenn dann auch noch der Inhalt stimmt, um so besser. Hier stimmt der Inhalt. Der Untertitel des Buches erklärt es deutlich, den Leser erwarten kleine Anekdoten aus dem alltäglichen Leben eines Buchhändlers, einer Buchhändlerin. Natürlich muss die Gratwanderung gelingen nette und weniger nette Geschichten so zu erzählen, dass die tatsächliche Kundschaft nicht  vorgeführt wird. So zaubern die kleinen Geschichten kein hämisches Grinsen auf das Gesicht des Lesers, noch muss man schallend lachen, aber schmunzeln darf man. 
Schmunzeln über kleine Geschichten die allzu menschlich sind und zeigen, dass die Welt eingeteilt ist in Vielleser, in Gelegenheitsleser und in Nichtleser. Und in Buchhändler die jeden Tag von all diesen Lesern umgeben sind. 
Da ich das Blog nicht immer gelesen habe kann ich nicht beurteilen ob es sich hier lediglich um eine Aneinanderreihung der Geschichten aus dem Blog handelt, oder um neue Anekdoten. Bei dem Preis von 2,99 Euro für das eBook erscheint mir das jedoch eher unbedeutend

Kommentare:

  1. Vielen Dank für die Ehre, das erste E-Book auf dem neuen Reader zu sein. :)

    Zur letzten Frage: auf meinem Blog gibt es nur eine Auswahl an Anekdoten, viele finden sich auch "Ich mach was mit Büchern" von Leander Wattig, im Buch gibt es aber auch etliche, die noch nirgends veröffentlicht wurden. Damit auch regelmäßige Mitleser noch Neues entdecken konnten. :)

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  2. Das ist doch mal eine Information aus erster Hand. Danke dafür.

    Die Entscheidung für mein erstes eBook ist mir wirklich leicht gefallen :-)

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  3. ...und??? Sag schon!
    Wie war denn deine erste Leserefahrung mit dem Bildschirmbuch?
    Kopfweh? Konzentrationsstörungen? Ohrgeräusche wg. elektromagnetischer Strahlen in Reichweite deines Kopfkissens? Buchstaben in einer Größe, die besser als bisher zu deiner Armlänge passt?
    Du wirst doch etwas über deine REZEPTIONSERFAHRUNG sagen können, oder?
    Bitte,,,

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  4. Ich konnte bisher keine Veränderungen an mir feststellen, weder positive, noch negative. Da ich noch keine Lesebrille brauche habe ich die Buchstabengröße eher auf Buchniveau gehalten um meine Augen nicht zu sehr zu verwöhnen und eventuell vom Buch zu entwöhnen.
    Aber gefällt es mir auf einem Reader zu lesen? Ich bin mir immer noch nicht schlüssig. Es liest sich gut, mein Reader hat die E Ink Oberfläche, so dass sich der Bildschirm gut lesen lässt.
    Aber: ein Buch ist ein Buch ist ein Buch. Mal schauen wie es mir nach einer intensivieren Nutzung nach einem Urlaub geht und welche Meinung ich mir dann gebildet haben werde.

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    1. Danke.
      Und bitte nach dem Urlaub nicht vergessen, deine Erfahrungen mitzuteilen, wenn du gewaschen hast - ich betrachte dich als Testperson...

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