24. Juli 2013

Sonntagseifel

Herrn Papyrus zog es Sonntag in die Eifel. Eine gute Freundin und ich zogen mit. 
Und sie zeigte sich Sonntag tatsächlich von ihrer Sonnenseite, die Eifel. 
Oder fast von ihrer Sonnenseite. 
Da mich alles sticht was Rang und Namen hat, darf ich nun 2 Tage zu Hause, ans Kühlpad aus der Tiefkühltruhe gekettet, verbringen. Die anderen haben den Tag gut überstanden, reicht ja auch wenn es einen sticht.
Begonnen haben wir den Ausflug mit den Ziel Üdersdorfer Mühle, wo wir auch schon öfter einige Tage übernachtet haben. Die Mühle und die Gegend laden zum Entspannen ein, mit und ohne Sport. Die Zimmer haben keine Fernseher (herrlich) und das Handy hat keinen Empfang (noch herrlicher). Zum Essen gibt es gute Hausmannskost und der Hof ist liebevoll gestaltet. Hat man zufällig ein Pferd oder einen Hund dabei, kein Problem. Diese Art von Anhang ist hier gerne willkommen. Die Gegend ist Natur pur. 

 

 
 




Die Schmetterlinge sind echt. Keine Plastikdeko!


Danach ging es weiter nach Hillesheim. Ein Fest für Krimifans und Büchernarren, befindet sich hier das Krampsche Imperium. Der Krimiautor Ralf Kramp und gleichzeitige Geschäftsführer des KBV-Verlages unterhält nämlich auch das Kriminalhaus mit dem wunderbaren Café Sherlock und dem deutschen Krimiarchiv welches derzeit 27.000 Kriminalromane aller Kategorien beherbergt. Im September steht ein Umzug an, dann zieht alles 2 Ecken weiter innerhalb von Hillesheim. Ein Grund nochmal dorthin zu fahren und im neuen alten Haus Tee und Kuchen im Café zu genießen.


 Café Sherlock:





 

Das Krimiarchiv:


Da beginne ich fast zu sabbern. Bücherregale bis unter die Decke, rundherum.


Auch ein Krimihotel gibt es in Hillesheim, allein die allgemeine Einrichtung ist eine Augenweide, wie mag wohl eine Übernachtung oder gar ein Wochenende mit Krimiprogramm dort sein? Ich werde es eines Tages herausfinden. Bestimmt.



 

  

Kommentare:

  1. Das Krimi-Hotel, das wäre was für meine Frau (und dann noch in der Eifel, wo sie doch so ein Jacques Berndorf-Fan ist).

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  2. Das kann ich unbedingt nachvollziehen. Es gibt im Café auch einen Siggi Baumeister-Tisch mit Exponaten von ihm. Herr Berndorf soll dort auch ab und an Kaffee trinken.

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  3. "...die Eifel liegt am Arsch der Welt!
    Doch sie ist einer der hübschesten Ärsche weit & breit."

    Nicht meine schlaue Erkenntnis - Jaques Berndorf hat es so oder ganz ähnlich formuliert - und recht!

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    1. So etwas sagt Herr Berndorf? Nun ja, er darf das wohl. Es ist ein schöner Arsch, da hat er aber Recht der Gute.

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  4. Sehr geehrte Frau Papyrus, Sie werden mir langsam unheimlich: erst die gemeinsame Liebe zu Flachlandtretern, dann die tollen Photos vom Sherlock-Cafe und jetzt auch noch die um sich stechende High Society....was haben wir noch so alles gemein????????????????

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  5. Schön, dass die Bilder gefallen. Du wirst auch von allem gestochen? Und dann auch noch die Liebe zum Süden und flachen Schuhen. Wurden wir als Kinder getrennt? Sind wir gar Zwillinge? Wir sollten bei einem privaten Fernsehsender mal fragen ob sie das für uns heraus finden :-)))

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    1. Ja, who knows?! Ich glaube ja nicht an die "Blut ist dicker als Wasser"-Theorien...aber ab und an an Seelenverwandschaften!:)

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  6. Da hätten wir noch eine Gemeinsamkeit. Diese "Blut ist dicker als Wasser" Geschichte glaube ich auch nicht. Dann schon eher an zugewandte Seelen. Genauso wie ich nicht an reine Zufälle glaube, meist ergeben irgendwelche Umstände etc. doch einen Sinn. Auch wenn es sich erst später erklärt.

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