Fotoalbum Ägypten - St. Antonius, das älteste Koptische Kloster am Roten Meer

Circa 200 Kilometer von Hurghada entfernt, Richtung Kairo, liegen die Koptischen Klöster St. Antonius und St. Paul. Im Februar 2012 habe ich diese besucht. 
Das Antoniuskloster (Deir el-Quaddis Antwan oder auch Deir Anba Antunyus) ist das älteste  und größte Koptische Kloster. Es wurde im 4. Jhd. nach dem Tod von St. Antonius am Ort seines Grabes gegründet. Das Anwesen hat mit allen Bauten eine Fläche von über 60.000 m².

Kurz vorm Ziel
Parkplatz, glücklicherweise mit einigen Touristenbussen gefüllt

Klostereingang



Als es in der Klosterummauerung noch kein Tor gab, wurden Menschen und Güter mit Hilfe dieses Seiles befördert




Im Mittelschiff der Kirche





Eine Quelle aus dem Gebirge, die auch heute noch täglich 100 Kubikmeter Trinkwasser liefert und so die Wasserversorgung sichert



St. Antonius, der Begründer des Mönchtums in Ägypten, zog sich im Alter von 18 Jahren zurück, um in der Einsamkeit der Wüste zu leben. Er lebte in einer Höhle, 680 Meter hoch im Berg, östlich des Klosters. Heute führt vom Kloster aus eine 2 Kilometer lange Treppe zu dieser Höhle.
 
 
Man kann aber auch eine nachgebaute Höhle besuchen:



Hier geht es nun um eine Bitte, sollte jemand einmal das Kloster besuchen. Der Mönch mit dem weißen Rauschebart Fr. Ruwais Antony (er macht die Führungen durch das Kloster) ist Diabetiker und braucht diese Dinger von Bayer zur Bestimmung seines Blutzuckers. Ja, die Packung kostet in der Apotheke 50 Euro (im Versand bestimmt günstiger) und nein, er kann sie kaum bezahlen.

Den Link im Netz, der mich damals zu dem Kloster geführt hat, kann ich leider nicht mehr finden. Aber auch hier gibt es Einiges nachzulesen. Weiter geht es zum Pauluskloster

Kommentare

  1. Danke für die wunderschönen Bilder.
    Es muss eine fantastische Reise gewesen sein.
    Liebe Grüße
    Elsbeth

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  2. Tolle Bilde, da bekommt man gleich Lust dieses Kloster selbst zu besuchen

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  3. Tolle Fotos! Danke fürs Mitnehmen!
    LG Smilla

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  4. Tolle Bilder! Handelt es sich bei den Häusern um Lehmbauten? Ich mag diese weichen/organischen Oberflächen. Sie wirken immer irgendwie heimelich. Hoffen wir, dass sie die unruhigen Zeiten überstehen.

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    1. Das kann ich leider nicht beantworten. Ich denke, dass die älteren Bauten Lehmbauten sind. Neue Baustellen in der Anlage zeigen aber, dass aktuell mit KS gebaut wird. Das Kloster wurde übrigens bis 2010 restauriert.

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  5. Das ist ja auch ein schöner Ort. Ist er so wenig besucht wie es auf deinen Fotos scheint? Erstaunlich. Oder lag das eher an der politischen Lage?
    Ägypten hat so viele versteckte Sehenswürdigkeiten, wahrscheinlich könnte man Jahre in dem Land verbringen...
    Danke für die tollen Fotos :)

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    1. Das Kloster war tatsächlich gut besucht. In der Besichtigungsgruppe waren viele Italiener und Russen, ich war die einzige Deutsche. Da ich die Bilder aber immer zurückblickend geschossen habe sieht es so leer aus.

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  6. Wow, sehr schöne Bilder! Ägypten bietet so viele tolle Sehenswürdigkeiten, da müssen wir auch nochmal hin... Lieben Gruß und danke fürs Teilen. :)

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  7. ...wie es doch das Bild eines Menschen verändert, wenn genug Rum um ihn ist: hab dich selten so befreit lächeln sehen wie auf dem 1. Foto...
    LG
    Barbara

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    1. Danke für das Kompliment. Es liegt aber nicht nur an dem Faktor Raum. In Ägypten spieln viele Gründe eine Rolle, dass ich so lächeln kann. Nach meinen Aufenthalten in Ägypten sagen mir ganz viele Menschen, dass ich sehr entspannt und gut aussehe. Das spiegelt sich auch in vielen Portraits von mir aus Ägypten wieder.

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    2. Haha- meine blöden ungeschickten Finger haben Rum draus gemacht. Naja, Rum lässt Menschen in einem bestimmten Stadium auch lächeln.

      Raum ist hier mehr ein Synonym für: Da bedrängt dich nix...

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  8. Dass du mich nicht zur Rumdrossel machen wolltest, war mir schon klar. Wenn du mit Raum nicht nur die Weite meinst, sondern es als Synonym siehst hast du wirklich Recht. Ich versuche auch gerade zu sprengen was mich hier einengt. Wohl auch ein Grund, dass ich 3,5 Wochen krank geschrieben war und davon 2 Wochen ans Bett getackert ...

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