14. November 2013

Hilfe für die Philippinen - ist möglich, auch im Kleinen



Wir alle wissen aus den Medien, mit was für einer Gewalt der Taifun Haiyan auf den Philippinen gewütet hat. 
Wir alle sitzen hier gemütlich und warm vor dem Fernseher und schauen uns die schrecklichen Bilder im Fernsehen an, es gibt nicht viel was wir tun können. 

Wenn eine Bloggerin ihrer besten Freundin, einer Halbphilippinin, helfen möchte, kann ich das mehr als verstehen. Ich weiß, wie schlecht es mir ging, als jeden Tag Bilder aus Ägypten über den Bildschirm transportiert wurden.

Wir sitzen wirklich vor dem Fernseher und können so gut wie nichts tun, aber wir können auf ein halbes, vielleicht ein ganzes Taschenbuch verzichten, damit anderen Menschen helfen und merken es selber kaum.

Ich verlinke nun einfach mal auf den Blog, den wirklich erst vor ein paar Tagen entdeckt habe und eigentlich ganz witzig fand, so dass der ein oder andere sich über die Sammelaktion informieren kann:





Kommentare:

  1. Danke für den Link!
    Wir haben hier ähnliches erlebt im Jahr 2004 (als der Tsunami auf Thailands Küsten traf). Den Gestank der halbverwesten Leichen hat meine Frau für Wochen nicht aus der Nase gekriegt und die Bilder von 2500 Leichen in Plastiksäcken im Zwischendepot Wat Jan Yao in Takua Pha kann sie bis heute nicht vergessen. Aber wir waren auf der Seite der Leute, die Glück gehabt hatten. Wir wollten damals in Khao Lak Urlaub machen, konnten ihn aber aus verschiedenen Gründen nicht antreten. Und in Khao Lak hat waren dann die meisten Toten (in Thailand) zu beklagen. Von dem Hotel, dass wir uns ausgesucht hatten (dort hatten wir unseren ersten Thailand-Urlaub verbracht - genau 10 Jahre zuvor) war nur noch die Fundamentplatte übrig geblieben, der Rest war ins Meer gerissen worden.
    Meine Frau war kurz danach als Berichterstatterin vor Ort, ich bin erst Wochen später dort hingefahren, es war trotzdem immer noch erschütternd.
    Daher wissen wir nur zu gut, wie es den Menschen auf den Philippinen geht und was sie erleiden müssen.

    AntwortenLöschen
  2. Ich kann mir gut vorstellen, dass es sehr lange dauert diese Bilder im Kopf zu sagen wir mal "neutralisieren". Und Gerüche gehen sowie so auf die Empfindungen.
    Gerade dein persönliches Beispiel zeigt, wie nah man manchmal am Unglück vorbeischrabbt. Eigentlich ist es so oft nur ein Wimpernschlag, der zwischen Glück und Unglück entscheidet. Das sollte uns allen mal mehr ins Bewusstsein rücken.
    Deswegen finde ich die Aktion auch so schön.

    AntwortenLöschen

LinkWithin