8. März 2015

Sonntagsgruß



Erst wenn jemand nicht erreichbar ist, merkt man manches mal was man an dieser Person hat. Diese Erkenntnis gilt ab und an auch für Gegenstände die ein Haushalt so bereit hält.

Bei mir war es der PC. Mittwoch musste er mein Heim verlassen, gestern wurde er wieder liebevoll von mir eingerichtet. 



In diesen Tagen kam der Kontakt zur Außenwelt nur via Smartphone zustande (hört sich dramatischer an, als es tatsächlich war, aber so ein bisschen Übertreiben beim Bloggen macht ja schon Spaß) und die freie Zeit nach Feierabend konnte gemütlich auf der Couch verbracht werden.

Hört sich gemütlich an und wäre sicherlich auch schön gewesen, wenn es denn nicht gelogen wäre. 

Im Urlaub verbringe ich meine Zeit immer ohne PC und auch die 3 Tage habe ich ihn eigentlich nicht vermisst. 
Es mag auch daran gelegen haben, dass ich eben nicht die Abende auf meiner Couch verbracht habe, sondern meinen Hobbys nachgehend unterwegs war. Trotzdem bin ich froh, dass er wieder da ist, mein Personal Computer. Ohne ihn wäre es längerfristig betrachtet schon ganz schön doof und das Pflegen diverser anderer Lieblingsfreizeitbeschäftigungen würde leiden, denn auch dafür brauche ich ihn. Ich gebe es ja zu. Willkommen zurück, PC.

Kommentare:

  1. Das kann ich gut nachvollziehen! Und drei Tage ohne PC kann man noch verschmerzen - wenn man viel unterwegs ist. Zu Hause jedoch hat man dann die ganze Zeit das Gefühl, "nur mal eben etwas nachschauen zu wollen", was eben einfach nicht geht. Ich finde auch, dass es bei allem so ist - wenn etwas weg ist, merkt man erst, wie oft man doch daran denkt bzw. den Kontakt danach sucht....
    Wünsche Dir noch einen schönen Rest-Sonntag,
    Olivia

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    1. Genau, da geht es mir wie dir. Es zeigt aber auch wie abhängig wir von dieser Kiste mittlerweile sind.

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