Sonntagsgruß



Manchmal hätte ich gerne mehr Zeit für meine Hobbies, denn die ein oder andere Freizeitbeschäftigung kommt schon mal ein wenig zu kurz. Ach ja, das zum Thema Freizeitstress. Wer möchte meine Sorgen haben?

Lesen ist und bleibt eine meine liebsten Nebenbeschäftigungen. Es gibt für mich nichts Schöneres, als Sonntags lange im Bett zu lümmeln mit einem schönen Buch in meinen Händen. Mehr Wochenende und mehr Entspannung geht nicht, zumindest nicht bei mir.

Mein Sonntagsgruß beinhaltet von daher ein paar Zeilen aus meinem gerade beendeten Buch von Elisabeth Herrmann, die so schön sind. Alleine die Vorstellung. Ach. 


Im übrigen lohnt sich das ganze Buch. Ein Krimi aus der Reihe um den Anwalt Joachim Vernau aus Berlin. Erfolglos aber mit Rückgrat und viel Menschlichkeit. Im ZDF gab es bereits einige Filme zu den Büchern. Joachim Vernau wurde dabei ziemlich gut von Jan Josef Liefers dargestellt. 
Bücher und Filme machen Laune. 



Kommentare

  1. Solche Sonntage liebe ich auch. Wenn das Wetter mitspielt, gehe ich zwar auch gerne in die Natur, aber lesen, auch Blogs lesen....., ist einfach schön.
    Liebe Grüße von Heike

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    1. Och, bei schönem Wetter kann ich das auch. Dann öffne ich das Fenster ganz weit und bleibe trotzdem liegen. In die Natur gehe ich dann, wenn ich das Buch ausgelesen habe.

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  2. Eine schöne Textstelle.....nun, im Backofen möcht ich dann zwar keine Bücher haben, dafür esse ich viel zu gerne, aber ansonsten dürfte es ruhig so aussehen bei mir ;) LG

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    1. Ich esse auch zu gerne. Aber ein paar Bücher im Backofen würden meiner Figur nicht schaden ;-))

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  3. Du wirst lachen, aber einen solchen Mann kannte ich mal. Als wir mal fuer zwei Jahre in Hamburg gewohnt hatten, ueberliess uns der Lebensgefaehrte einer Freundin fuer eine geringe Miete seine Zweitwohnung. Und dort sah es aehnlich aus wie in der oben beschriebenen Textstelle. Buecher im Wohnzimmer, im Flur, im Schlafzimmer, in der Kueche, in den Wohn- und Schlafzimmerschraenken und selbst im Keller stapelten sich die Buecher bis unter die Decke. Allerdings gab es damals schon mal Aerger mit den Nachbarn, da sie Angst hatten, dass das enorme Gewicht der Buecher (ich schaetze es waren mindestens 7.000 Buecher) die Sicherheit des Mietshauses beintraechtigen koennte. Sie hatten Angst, der Fussboden koennte nachgeben. Und in dem zweistoeckigen Haus, in dem die beiden lebten, sah es ebenfalls nicht besser aus. Als er vor einigen Jahren nach einem Unfall verstarb, beauftragte seine Freundin ein Antiquariat, die Buecher abzuholen. Ich weiss die Zahl nicht mehr genau, aber es waren mehrere Zehntausend.

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  4. Wahnsinn, was für eine Anzahl an Büchern. Neben der statischen Angst. Sah das überhaupt noch irgendwie gut aus? Auch wenn nicht, ich würde so eine Menge Bücher in einer Wohnung / einem Haus gerne einmal sehen.

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    1. Interessanterweise sah es gar nicht so übel aus, da die Bücher sich zu 99% in Regalen oder Schränken befanden und nicht auf dem Fußboden (außer im Keller). Hinzu kam ein anderer Effekt: die Masse an Büchern wirkte Schalldämmend und grelle Geräusche wurden dumpfer. Außerdem vermittelten sie ein Gefühl von Wärme bzw. Heimeligkeit. Allerdings waren sie auch hervorragende Staubfänger und wenn man mal die Wände streichen wollte, mußte man erst mal Massen von Büchern umschichten. Ein Fitnessstudio war ein Kindergarten dagegen.

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