16. Mai 2016

Marokko. Meknès - Königsstadt die Dritte

Wenn man nach Marokko reist, bekommt man schnell den Eindruck, das ganze Land ist ein Weltkulturerbe. Wie zuvor in Marrakesch und Essauoira hatte die UNESCO auch ein Herz für diese Altstadt. 1996 wurde sie mit dem Titel Weltkulturerbe betraut.




Marokko ist / wirkt viel moderner als so manch anderes Land in Nordafrika. Das mag in vielen Dingen am derzeitigen König Mohammed VI liegen. Er stärkt die Rechte von Frauen "Marokkos Zukunft liegt in den Händen der Frauen", was natürlich zu einigen Herzattaken bei islamistischen Politikern führt. Er gründet eine Wahrheitskommission um die Gräueltaten seines Vaters zu untersuchen und die Opfer zu entschädigen. Im Zuge der arabischen Revolution werden weitere Reformen angekündigt - auch ein moderner König möchte nicht vom Thron gefegt werden. Das Volk steht wohl hinter ihm. Eine Revolution wie in anderen Ländern hat es nicht gegeben. 
Und doch, die Konservativen machen vor Marokko keinen Bogen. Auch wenn Frauen viele Berufe ausüben und verschleiert und unverschleiert das Straßenbild prägen, so gibt es auch die Frau mit Niqab. Einige ältere Damen hatten jedoch eine eignene Art ihr Gesicht damit zu schmücken und trugen das Stück Gesichtsschleier unter der Nase, so dass diese keck über dem Stückchen Stoff herauslugte. Anarchie? Bequemlichkeit? Ich weiß es nicht, jedoch hat es mir jedes mal ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Man darf eben alles nicht ganz so ernst nehmen, auch nicht die Traditionen. 



Marokko, das Land der Stadttore. Hier zwei Exemplare die immer wieder erwähnt werden.
Oben das Bad el Khemis. Auf dem unteren Bild das Bab Mansour, eine der bedeutenden Sehenswürdigkeiten von Meknès. 



Marokko ist aber nicht nur das Land der vielen Stadttore, auch als Land der Touristen hat es sich einen Namen gemacht. 









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