Nicole Just - La Veganista. Lust auf vegane Küche
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Gräfe & Unzer - ISBN 978-3-8338-3310-6 |
Klappentext:
"LA VEGANISTA lebt in Berlin. Ihr Opa, der Metzger, fragt immer: "Vegan?! Was kannst Du denn da noch essen?" Die Antwort: " So viel, dass ich ein ganzes Kochbuch dazu geschrieben habe!"
Hier präsentiert sich La Veganistas Küche vielseitig, genussvoll und unkompiliziert - ganz nach dem Motto: Vegan ja, Verzicht nein! Rouladen oder Gulasch kochen, Käsekuchen oder Vanillekipferl backen - und das alles ganz ohne tierische Produkte? La Veganista zeigt, wie es geht! Und beweist mit jeder Menge neuer Kreationen umso mehr:
Wer vegan kocht, isst immer lecker!"
Ich bin Vegetarierin aus ethischen Gründen, was beinhaltet, dass ich nicht generell den Verzehr von Fleisch ablehne. Aber solange ein Stück Fleisch billiger ist als eine Tüte Chips, bzw. die Cola teurer als Milch und ein Tier nicht als lebendige Kreatur wahrgenommen wird sondern als billigste Industrieware, solange werde ich kein Fleisch zu mir nehmen. Von daher werde ich wohl vegetarisch essen bis ich unter der Erde liege.
Das ist aber nicht tragisch, ist die vegetarische Küche lecker, abwechslungsreich, wenn nicht gar ungewöhnlich und spannend.
Zur Erweiterung des täglichen Speiseplanes, wie auch des eigenen Horizonts, trägt dieses vegane Kochbuch unbestritten bei. Wie man es von dem Verlag Gräfe und Unzer gewohnt ist, ist das Buch in Rubriken eingeteilt. Vom Frühstück, über das konventionelle Hauptgericht, bis hin zur Süßspeise und Backwaren ist alles enthalten.
Hinzu kommt eine kleine Einführung in die vegane Küche mit Austauschtipps und einer Erklärung für vegane Zutaten wie z.B. Kala Namak, Tempeh, etc. Einiges ist dem Vegetarier nicht fremd, anderes habe auch ich noch nie gehört. Bezugsquellen werden praktischer Weise genannt, gelten aber wohl eher für Städte in der Größenordnung von Berlin, ich zumindest müsste mir das Meiste per Internet bestellen.
Zwei Gerichte mit doch eher gewöhnlichen Zutaten wurden direkt von mir nach gekocht und wirklich für gut befunden.
Zuerst habe ich das Gulasch aus Sojawürfeln gekocht und einen Fleischesser als Versuchskaninchen zum Essen eingeladen. Das Ergebnis war mehr als positiv überraschend. Es war würzig, herzhaft und lecker. Ich kann echtes Gulasch aus Gründen der langen Abstinenz nicht mehr vergleichen, mein Gastesser war begeistert. Was will man mehr.
Bei einer anderen Gelegenheit brauchte ich eine kleine fingerfoodähnliche Nachspeise und versuchte die "Energiekugeln". Energie aus nur zwei Zutaten, getrockneten Datteln und Cashewkernen. Sehr schnell und einfach in der Zubereitung und dann auch noch sehr lecker!
Ein Buch für alle die gerne ihren kulinarischen Horizont erweitern möchten, ohne direkt im
* * * Sternekocholymp landen zu müssen.
Zum Teil kugelte die Energie noch durch Kakaopulver und Kokosraspeln |
* * * Sternekocholymp landen zu müssen.
Kommentare
PS: ich bin immer noch Fleischesser waehrend meine Frau seit ein paar Monaten versucht hier als Vegetarierin zu ueberleben^^
Hier in unserer Überflussgesellschaft sollte man aber schon überlegen was wir wie essen.
Dass bereits in Bangkok eine vegetarische Lebensführung schwierig ist hätte ich nicht gedacht. Grüße an deine Frau von einer Gleichgesinnten.
@weltenentdeckerin: ich war auch jetzt eine weile arbeitslos und es ist frustrierend. denn einzigen tip, denn ich dir geben kann (und der dir wahrscheinlich bekannt ist): wirklich erzählen, dass du auf jobsuche bist. ich habe meine jobs fast nur so über mundpropaganda bekommen, weil man sonst in der masse der bewerbungen heutzutage einfach total schnell untergeht.
Dein Tipp an Weltentdeckerin ist richtig, habe ich nur fast vergessen. Wirklich jedem auf die Nase binden, dass man einen Job sucht. Trotzdem hat bei mir aber auch die Bewerbung auf Stellengesuche geholfen. Bei Absagen habe ich immer nachgefragt woran es lag. Kann auch hilfreich sein.